Sonntag, 3. Januar 2016

Hammerfest – Auf den Spuren meines Vaters - On the tracks of my father




Tag 8

Heute ist mehr oder weniger ein Ruhetag. Wir haben spät gefrühstückt. Heute sind wir in Hammerfest angekommen, der nördlichsten Stadt Europas. So wirbt sie jedenfalls für sich, obwohl Honningsvad am Nordkap bzw. Longyearbyen auf Spitzbergen weitaus nördlicher liegen und auch die Bezeichnung „Stadt“ haben. Allerdings sieht ein norwegische Gesetz vor, dass eine Stadt mehr als 5000 Einwohner haben muss.

Wir haben einen kleinen Spaziergang durch Hammerfest gemacht und dazu unsere Spikes unter die Schuhe geklemmt, da alle Strassen und Bürgersteige total vereist sind.

Mein Vater war im 2. Weltkrieg bei der Marine und hat hier in Hammerfest 3 Jahre lang Dienst gemacht. Ich habe ein Tagebuch von ihm aus dieser Zeit, das nicht nur Freude und Begeisterung für den hohen Norden enthält.

Hammerfest ist die Stadt mit der ersten elektrischen Straßenbeleuchtung Europas (1891) um die langen Winternächte abzukürzen.

Auf der vor Hammerfest gelegenen Insel Melkøya liegt Europas grösste Erdgasverflüssigungsanlage. Sie wird über Rohrleitungen von den vor der Küste gelegenen Gasfeldern beliefert. Tanker bringen das verflüssigte Gas nach Europa und Übersee.

Heute abend legen wir wieder in Tromsø an. Die Wetteraussichten sind nicht so gut. Schnee und Temperaturen um -10 Grad.

On our way ....

... to ...

Hammerfest

Gas tanker in Hammerfest

Hammerfest coast line


Hammerfest

Thon Hotel Hammerfest

Town Hall Hammerfest

Slippery roads

Electric street lights - first in 1891

Gila coming on board



Day 8

Today is more or less a resting day. We had a late breakfast and the call for today has been Hammerfest which claims to be the most northern city in Europe. Hammerfest is challenged by Honningsvag at the North Cape and Longyearbyen on Spitsbergern which are far more north and are also call themselves “City”although by definition of Norwegian law a city must have more than 5000 inhabitants..

We made a short walk through the sleeping city. Roads and pedestrian walks were very icy, so the spikes we had for our shoes helped a lot.

My father has been stationed in Hammerfest during WW2 for 3 years. I still have his diary from this time and he certainly didn't have good times here.

Hammerfest is the European town who had the first electric street lights way back in 1891. This gave the people some light during the long winter nights.

The construction of the large liquefied natural gas site on Melkøya (island) just off Hammerfest, which processes natural gas from a gas field off the Norwegian coast.

Next call is Tromsø. The weather forecast is not so good. Snow, strom and temps of -10 degrees Centigrade.

Wunder Nordlicht – Wonder Northern Light




Tag 7 abends

Mehrfach hat uns heute abend das Nordlicht besucht. Immer in unterschiedlicher Ausprägung und Intensität.

Lasst die Bilder einfach auf Euch einwirken.

Für die Interessierten: NIKON D7100, NIKOR 10-24, ISO 1000 F3,5 30Sek



Day 7 evening

Aurora Borealis came to visit us multiple times. Every time it was different, sometimes really intensive.

Enjoy the photos.

For people interested: NIKON D7100, NIKOR 10-24, ISO 1000 F3,5 30sec






















Samstag, 2. Januar 2016

Schlafen im Schnee – Sleeping in the snow




Tag 7

Das Ende der nordgehenden Route haben wir heute morgen erreicht: Kirkenes
Die russische Grenze ist nur 30 km entfernt. Kirkenes liegt im Dreiländereck Russland, Norwegen und Finnland und es gibt 3 Zeitzonen (Russland +2 Stunden, Finnland + 1 Stunde, Norwegen +0). Die Neujahrsnacht ist also hier besonders lang ……

Ein Teil der Passagiere verliess heute das Schiff und neue haben ihre Reise auf der Südroute hier angetreten.

Wir haben heute einen Ausflug zum Schneehotel in Kirkenes gemacht, das durch verschiedene Fernsehdokumentationen vielleicht bekannt ist.

Ein anderer Ausflug ging an die russische Grenze. Dort waren wir vor 5 Jahren und haben das kleine, bunte Kiosk noch in guter Erinnerung.

Am Schneehotel begann auch die Husky-Schlittenfahrt. Leider haben wir dort keine Plätze mehr bekommen.

Das Schneehotel ist sehr beeindruckend mit tollen Kunstwerken aus Eis und Schnee … und kalt … und teuer … aber exklusiv.
Kirkenes Snow Hotel

Do we really want to stay here?

Welcome

Snow Hotel art

Gila in the reception area

Room with ice art

Room with snow art

Dem Hotel angeschlossen ist eine kleine Rentierherde und ein Gelände mit Huskies. Hier geht auch die Hundeschlittenfahrt los.
Waiting for a job

Friendly

Albino reindeer

Job done - resting

Snow shoes

Gilas new sporting activity

Ach ja, Dämmerung war von 9.30 bis 12 Uhr. Dann wieder Nacht.




Day 7.

Today we reached the final port of our northbound route: Kirkenes.
The Russian border is only 30 km away. Kirkenes is at the border triangle Russia, Finland and Norway. Here are 3 time zones (Russia +2, Finland +1, Norway +0). Good for New Year celebrations!

Some passengers left the ship and new passengers came on board to be with us on the southbound route.

Our excursion today was to the famous snow hotel, know from various TV documentaries.

Another excursion went to the Russian border. We have done this excursion on our trip 5 years ago and still remember the fancy, colorful little souvenir shop.

The snow hotel was also the starting point for the dog-sledge ride. Unfortunately this excursion was fully booked.

The snow hotel is a fascinating experience with real art pieces build and cut of snow and ice … and cold … and expensive …
Next to the hotel is a flock of reindeers and an area with lots of huskies. The starting point of the dog-sledge ride.

And yes, twilight was from 9.30 am to 12 am. Welcome the darkness.


Aurora Borealis




Tag 6 abends

Der Hinweis auf das Nordlicht kam kurz nach 20 Uhr. Wir waren gerade mit dem Abendessen fertig geworden. Natürlich stürzten alle auf die Aussendecks.

Die Wetterverhältnisse: Windstärke 10 und rauhe See…. und kalt.

Alles andere als schön. Dafür wurden wir vom Nordlicht entschädigt. Leider war der Himmel bewölkt, so dass das bekannte grüne Leuchten eher ein grünlicher Nebel war, der erst schwach den Himmel erleuchtete und dann intensiver wurde.

Ein Bild habe ich geschossen und dann auf Grund der Witterungsverhältnisse die Lichter nur noch mit meinen Augen und Sinnen genossen. Zu gross war die Gefahr mit Kamera und Stativ weggeblasen zu werden.


Unser Tischnachbar Rainer Steppen aus Bayern war da schon mutiger. Mit tollem Resultat.

Danke Rainer, dass ich Deine Bilder hier veröffentlichen darf.









Day 6 in the evening.

The information about Aurora Borealis came shortly after 8 pm. We had just finished our dinner and everybody stormed to the outside decks.

The weather conditions: Beaufort 10, rough sea …. and cold.

Everything else than nice. However we saw the first Northern Lights on this trip which was a real award. Unfortunately the sky was cloudy so the famous green lightning was more of a green fog. First weak but it got more intensive later.

Because of the weather conditions after my first shot of the northern light I enjoyed them with my eyes and senses. Too much risk to be blown away with camera and tripod.

Our table neighbor Rainer Stepper was more braver and he made some really nice shots.

Thanks Rainer, that I can publish your photos.


Freitag, 1. Januar 2016

Frohes Neues Jahr – Happy New Year



Tag 6.
Allen Lesern dieses Blogs wünschen Gila und ich eine frohes, neues Jahr verbunden mit der Hoffnung, dass dieses Jahr ein friedvolles Jahr wird.
Auf unserem Schiff sind Gäste aus Holland, England, Frankreich, Italien, Norwegen, Schweden, Dänemark, den USA, China, Korea und Russland. Alle verstehen sich und haben gemeinsam das Neue Jahr begrüsst! Vielleicht klappt das auch ausserhalb eines Schiffes.
Am Sylvesterabend sind wir in der Eismeer Kathedrale bei einem Mitternachtskonzert gewesen.
Die Eismeer Kathedrale (norweg. Ishavskatedralen)ist die markanteste moderne Kirche Norwegens, sie wurde 1965 am Ende der Tromsøbrua im Stadtteil Tromsdalen erbaut und weist das größte Glasmosaikfenster Europas auf.*
Kurz vor Neujahrsbeginn waren wir wieder auf dem Schiff und das neue Jahr wurde auf dem Oberdeck mit Champagner begrüßt. Ein guter Platz, um dem Feuerwerk zuzusehen.
Fireworks with Arctic Cathedral

Tromsö bridge

Mountain Tromsdalstinden, 1,238 meters (4,062 ft)

Arctic Cathedral

Happy New Year

Nach dem Frühstück war wieder für ca. 3 Stunden die “blaue Stunde” und am Horizont wieder rotes Licht zu sehen. Ist irgendwie ein kombinierter Sonnenauf- und Sonnenuntergang.




Um 12.15 sind wir in Honningsvåg angelandet auf der Insel Magerøya (karge Insel). Während der Fahrt war ein kalter und sehr kräftiger Wind, so dass man sich an einigen Stellen der offenen Decks kaum aufhalten konnten. Geplant war für heute ein Besuch des Nordkaps. Leider musste diese Exkursion auf Grund des heftigen Windes auf der Insel abgesagt werden. 2010 waren wir schon mal am Nordkap und haben dies noch in sehr guter Erinnerung.
Map from Wikipedia

From Wikipedia


Für einige Reisende ist heute der vorletzte Tag der Reise. Morgen erreichen wir Kirkenes, dem Endpunkt der Hurtigruten. Für uns der Wendepunkt der Reise. Es geht wieder zurück.
Housekeeping is cleaning our cabin

Freezing, but happy couple

Vitamine C is important



Day 6.
First of all we wish all readers of this blog a Happy and Peaceful New Year.
Passengers on this ship are coming from Germany, England, Netherlands, France, Norway, Sweden, Denmark, the US, China, Korea and Russia. And all have been celebrating New Year together. May be, this can also happen outside of the limited space on a ship.
Yesterday we visited a midnight concert in the Arctic Cathedral. Before midnight we were back on board and all passengers greeted the New Year with Champagne on deck 9 and watch the fireworks.
After breakfast today we again had a “blue hour” which for me is similar to a combined sun rise and sun set.
At 12.15 am our call was Honningsvåg on the island of Magerøya. This is where the North Cape is. The schedule for our stay was a visit to the North Cape but we already had signs on our way to Honningsvåg that this could be a problem. Extremely strong and cold winds made the stay at certain points on the open decks nearly impossible. These strong winds also were the reason that our North Cape excursion was cancelled. Bad luck for those who have never been here. We have been on the North Cape 2010.
For some of the passengers who are on the ship only for the northbound route, twill leave the ship tomorrow when we will reach KIRKENES, the final destination. For us this is the turning point and our journey will continue south to Bergen.

* Text von Wikipedia.